Autor: Sabine Letzner

Erfolgreiches Networking – mit Geben fängt es an!

Viele können es, andere möchten es können, manche scheuen es: Kontaktpflege, Netzwerken, Networking, Vitamin B, Seilschaften … Der Nutzen der Verknüpfung für den beruflichen Erfolg ist unbestritten. Wer gut netzwerkt, steigt leichter auf oder findet schneller einen Job. Etwa ein Drittel aller Stellen werden über einen Kontakte besetzt – das kann ein früheres Praktikum sein, Empfehlungen durch Mitarbeiter oder auch hilfreiche Informationen, die man von anderen erhält. Auch bei der beruflichen Orientierung kann sich ein Netzwerk positiv auswirken: Sie erfahren von den Berufen anderer, können Fragen zu bestimmten Branchen stellen oder erhalten vielleicht Tipps, was zu Ihnen passen könnte. Networking ist nichts anderes als gegenseitige Unterstützung, wenn ein Mitglied der Gruppe diese benötigt. Aber kann man einfach dann Unterstützung abfordern, wenn man sie dringend braucht? Selbstverständlich braucht es eine gewisse Zeit, um ein Beziehungsnetz so aufzubauen, dass man es selbst nutzen kann. Es ist empfehlenswert, mit dem „Geben“ anzufangen, also zuerst andere zu unterstützen, um später eigene Bedürfnisse zu erfüllen. Das Fachmagazin „Personalführung“ von 11.2014 behandelte das Schwerpunktthema Business Networking 3.0 mit mehreren Artikeln. Meine Erkenntnisse daraus: Die „Gebermentalität“ ist langfristig im Beruf erfolgreicher, sofern sie nicht zur Selbstausbeutung führt (während „Absahner“ eher im Mittelfeld landen). Und: Kontakte zu einem weiter entfernten Personenkreis wirken sich sogar effektiver bei der Jobsuche aus, als die zum persönlichen Umfeld. Wie gehen Sie nun vor, um Ihr Netzwerk aufzubauen und zu pflegen? Am wichtigsten sind immer noch persönliche Kontakte zu Freunden, Verwandten, Kollegen, Bekannten, Nachbarn,...

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Beruflicher Quereinstieg: Wann lohnt sich das, unter welchen Bedingungen?

Haben Sie manchmal den Wunsch, etwas ganz anderes zu tun? Nicht weiter in ausgefahrenen Bahnen, sondern eine wirklich neue Herausforderung annehmen? Die Frage ist nur, welche Chancen haben Sie dort, wenn Sie die übliche Qualifikation oder Berufspraxis nicht vorweisen können? Um dieses Thema ging es auch beim Praxisseminar „Recruiting2015“ – Welcome to the Jungle!  in Hamburg. Jedoch wurde durch den Beitrag einer Referentin und Buchautorin  deutlich, dass berufliche Umsteiger von Unternehmensseite immer noch sehr skeptisch gesehen werden. Sie selbst berichtete allerdings von der guten Zusammenarbeit mit Archäologen, die auch in fremden Fachgebieten in der Lage sind, aus Einzelteilen ein neues Ganzes zusammenzusetzen. Mit Hilfe der Portale für Berufserfahrene http://www.whatchado.com/de/ , https://futureme.xing.com/ und http://www.feelgood-at-work.de/ kann man besser einschätzen, welche Tätigkeiten und Arbeitgeber zu einem passen. Bei Quereinsteigern weicht mindestens ein Aspekt des ursprünglichen Profils vom gesuchten/späteren Profil ab: eine andere Tätigkeit, Branche, eine völlig andere Betriebsart oder auch nur eine andere als die „normale“ Qualifikation.  Der Sprung kann unterschiedlich groß sein – manch einer empfindet den Wechsel von der Banken- in die Versicherungsbranche als Quereinstieg, ein anderer vom Lehrer zum Kanuvermieter. Und es kommt natürlich auch sehr darauf an, in welchem Zeitraum sich der Wechsel vollzieht – bei mehreren Jahren kann man kaum noch von Quereinstieg sprechen, sondern von einer Änderung des beruflichen Profils.  Quereinsteiger unterscheiden sich in ihrer Motivation: Ein Arbeitsloser oder prekär Beschäftigter erwägt häufig aus der Not heraus,...

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Arbeitsort Berlin – Fluch oder Segen?

Arbeiten, wo andere Urlaub machen, wo der Bär steppt? Berlin wird als Arbeitsort immer beliebter. Die Zahl der Einwohner und Arbeitsplätze steigt, die der Arbeitslosen sinkt mehr als im Bundesdurchschnitt – wobei sie mit aktuell  11,1% immer noch am (negativen) Ende der Bundesländer liegt.   mehr Infos beim Senat von Berlin Arbeitsuchende – aus Deutschland und dem EU-Ausland – siedeln sich in der attraktiven deutschen Hauptstadt an, ohne sicher zu sein, hier einen Job zu finden. Berliner Arbeitsuchende konzentrieren sich, verständlicherweise, auf den heimatlichen Arbeitsmarkt, statt sich in Bundesländern mit weit geringerer Quote zu bewerben. Während manche von Berlin als Wunscharbeitsort abraten, zieht die Metropole weiterhin Arbeitskräfte an. Viele verzichten sogar auf ihr übliches Gehaltsniveau, um hier einen Job anzunehmen oder zu behalten. Bei der Entscheidung stehen rationale stehen gegen emotionale Gründe. Eine Möglichkeit, beides zu verbinden, wäre vielleicht, verstärkt im Berliner Umland zu suchen (z.B. im südlichen Speckgürtel, aber auch in Leipzig, Frankfurt/Oder, Wolfsburg …). Oder für eine begrenzte Zeit bzw. als Fern-Pendler dorthin zu gehen, wo die Arbeit ist, um dann später mit besseren Chancen zurückzukehren. Wenn schon Berlin, dann bieten sich einige relativ starke Branchen an, z.B. Gesundheitswesen, Kreativwirtschaft, Medien, Tourismus, Logistik …  sowie nachgefragte Tätigkeiten, z.B. Kranken- und AltenpflegerInnen, ErzieherInnen (evtl. auch LehrerInnen, InformatikerInnen sowie einige Metallberufe). Aber diese Nachfrage ist relativ, schwankt stark –  und schließlich kann und will man ja nicht alles machen. mehr Infos zu Mangelberufen in deutschen Bundesländern Welche Rolle sollte die Standortwahl...

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