Autor: Sabine Letzner

Das Hobby zum Beruf machen?

Diese Frage haben sich schon viele gestellt – mit Freizeitinteressen und -beschäftigungen Geld verdienen oder sie lieber als schönen Ausgleich zur Arbeitswelt erhalten? Wie so oft lautet die Antwort: Es kommt darauf an! Dabei gibt es akademische Berufe, in denen der Fokus ziemlich eindeutig auf dem Hauptinteressengebiet liegt, z.B. Kunst, Musik, Kunstgeschichte, Ökologie, Ethnologie, Politik, eine Fremdsprache … oder Ausbildungsberufe wie Friseur oder Tischler.  Menschen wählen diese Berufe, um sich mit ihrem Lieblingsthema zu beschäftigen und sich möglichst auch beruflich darin zu verwirklichen. Bei der akademischen Ausbildung nennt man das Hobbystudiengänge, was unterstellt, dass die erworbenen Kompetenzen mehr dem privaten Vergnügen als dem Broterwerb dienen. Dabei ist es sinnvoll, dass das, dem man sich ein Berufsleben lang widmen will, den Bereichen entstammt, woran man gerne denkt, darüber redet, sich informiert und es auch vielleicht auch praktisch ausübt. Als Interesse definiere ich hierbei mehr die theoretische Beschäftigung mit dem Thema durch Lesen, Beobachten, Diskutieren, während ich die praktische Ausübung als Hobby bezeichne (Beispiel: Fußball passiv und aktiv). In den Bereich der Freizeitbeschäftigungen fällt auch ein ehrenamtliches Engagement, obwohl es hierbei eine besonders große Nähe zum bezahlten Job gibt. Selbst gezogen! Selbst gestaltet! Da zieht es mich hin! Die Antwort laut Ja: Selbstverständlich können Sie Ihr Hobby zum Beruf machen, wenn Sie ein Mensch sind, der ein Thema sehr intensiv verfolgt bzw. Expertenkenntnisse erwirbt, um sie in den Mittelpunkt Ihres Lebens...

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Auf dem Weg nach oben – beim Klettern und in der Karriere

Im Coaching zur Karriereentwicklung oder der beruflichen (Neu-)Orientierung erlebe ich immer wieder, dass meine Klienten Zweifel, Bedenken, Ängste oder Desillusion äußern, die sie von ihrem Ziel abhalten. Solche Gefühle spielen auch bei Sportarten eine wichtige Rolle. Mir fallen in letzter Zeit dazu besonders Erfahrungen und Erkenntnisse in der vielseitigen Sportart Klettern ein: z.B. Motivation, Begeisterung, Ängste, Versuch & Irrtum, Mühe, Zweifel, Scheitern, Erfolge, Lernzuwachs, Teamarbeit, Vertrauen, Selbstbestätigung, Glaubenssätze … Ich erkenne hier tatsächlich viele Parallelen. Nachfolgend werde ich einige typische Herausforderungen sowohl beim Klettern als auch beim beruflichen Aufstieg sowie mögliche Lösungsansätze skizzieren. Der Weg nach oben ist das verbindende Element: es ist die Überwindung einer Schwierigkeit, die eine Barriere zum Ziel bildet und die es zu überwinden gilt. „Oben“ ist vor allem im Sport wörtlich zu nehmen, wobei die Schwerkraft überwunden werden muss, die dem Erreichen des Gipfels entgegen steht. Hier gibt es viele Möglichkeiten, es dennoch zu schaffen, z.B. mit Technik, Kraft und Beharrlichkeit. „Oben“ im Beruf bedeutet für viele Menschen eine gute (Führungs-)position, die Anerkennung, Gestaltungsfreiheit, gutes Einkommen, Entwicklungsperspektiven, Sicherheit etc. bietet, oder einfach der Schritt aus der Arbeitslosigkeit in ein Arbeitsverhältnis. De Barrieren sind vielfältig, aber auch hier gibt es Strategien, die man/frau beschreiten kann und bei gezieltem, beharrlichen Einsatz eine hohe Erfolgsquote erreicht. Zunächst sollte Ihnen bewusst werden, aus welchen Gründen Sie etwas erreichen wollen: Klettern und Bergsteigen werden oft als „unnütz“ bezeichnet, dennoch...

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Jobmotor Berlin

Gute Nachrichten: Berlin ist auf dem Weg nach oben! Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am 28.1.2016 mitteilte, hat Berlin 2015 nun 35.800 Erwerbstätige mehr als im Jahr zuvor. Dies ist mit 2% der höchste Anstieg aller Bundesländer (deutscher Durchschnitt: 0,8%), und das zum vierten Jahr in Folge!  mehr Infos zur Rekordbeschäftigung   Wer sind nun die Arbeitnehmer auf neu geschaffenen Arbeitsplätzen? Es gibt Hinweise darauf, dass ein Großteil nicht aus Berlin stammen. Die meisten sind wohl mit ihren bisherigen Arbeitgebern in die Hauptstadt gezogen. Hinweise gibt z.B. die folgende Meldung des Stellvertretenden Leiters der IHK Berlin, Christian Wiesenhütter: „Die entstehenden Arbeitsplätze werden zu einem Großteil durch Neuberliner besetzt. Dies ist eine besondere Auszeichnung Berlins als Magnet für Fachkräfte. (…)“ Gute Wirtschaftsnachrichten der Industrie- und Handelskammer Berlin Nach einer Meldung vom 30.12.2015 boomt u.a. die Immobilienbranche, insbesondere der Wohnungsbau: Berliner Baufirmen steigerten ihren Umsatz rund 5% gegenüber 2014, das Verarbeitende Gewerbe sogar um 6%. Außerdem bleibt Berlin Hauptstadt von Unternehmensneugründungen. mehr Infos zur Wirtschaftslage Die Schwerpunkte des Fachkräftemangels in den Branchen haben sich nicht wesentlich verändert, wie bereits im Sept. 2014 in diesem Blog beschrieben: Generell im Dienstleistungssektor, insbesondere Gesundheitswesen, Kreativwirtschaft, Medien, Tourismus/Gastronomie.  Nachgefragte Tätigkeiten sind z.B. Kranken- und AltenpflegerInnen, ErzieherInnen (für die im Bezirk Neukölln sogar Prämien gezahlt werden sollen), Hotelfachleute, Köche/Köchinnen … Im öffentlichen Sektor hat die Bewältigung des Zustroms von Flüchtlingen zu zahlreichen Neueinstellungen geführt, die mit der Aufnahme, Unterbringung und Integration zusammenhängen, u.a. LehrerInnen für Willkommensklassen. Generell haben...

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Aufstellung mit Figuren – das Systembrett

Dresden ist eine schöne Stadt, fast so schön wie Berlin :-), aber letztens wurde sie für mich durch eine Erfahrung noch etwas schöner: meine dreitägige Fortbildung über „Lösungen mit dem Systembrett; visualisieren – erkennen – verändern“. Das Seminar wurde von Wolfgang Polt & Georg Breiner  aus Wien durchgeführt, den beiden –  nach meiner Ansicht – Systembrett-Päpsten.  Es hatte den schönen Beinamen „Bauch meets Hirn“, da es um die Verknüpfung von kognitiven und emotionalen Betrachtungen ging. Der Ursprung der Methode ist das Familienbrett, das 1978 von Kurt Ludewig in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uni Hamburg für die Familientherapie entwickelt wurde.  Es ist eine visuelle Methode, die schnell überraschende Ergebnisse bringt. Ich arbeite seit Jahren im Coaching damit, jedoch bisher nur gelegentlich, meist in einer fortgeschrittenen Phase eines Coachings. Nach einem Einstiegsseminar 2012 in Wien hat mir der diesjährige 3-Tage-Workshop tiefere Erkenntnisse und weitere Anwendungsmöglichkeiten erschlossen.  Wem Aufstellung mit menschlichen Vertretern vertraut ist, kann sich gut vorstellen, dass hier Figuren als Stellvertreter auf einem Brett platziert werden. Die Figuren können für Menschen, Gefühle oder Begriffe stehen. Der Klient/die Klientin wählt Figuren aus, die für diesen Zweck passen: Es gibt farblose Holzfiguren verschiedener Größe und Form mit Augen und Nase sowie farbige Holzfiguren ohne Gesicht –  manche Coaches arbeiten auch mit Spielfiguren oder Playmobil-Figuren. Der Klient stellt die Figuren so auf dem Brett auf, wie diese eine Situation am besten verdeutlichen, z.B einen Konflikt am Arbeitsplatz, eine berufliche Sackgasse,...

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Berufliche und persönliche Ziele erreichen

Am Jahresanfang haben wir oft gute Vorsätze – getreu dem Spruch „jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“. Leider dominiert im Laufe des Jahres der Alltag und lenkt von dem ab, was wir wirklich aus tiefstem Herzen erreichen wollen. Das muss nicht so sein, wenn das Ziel durchdrungen und fest verankert ist. In den ersten Monaten des Jahres erlebe ich besonders viele Anfragen zu beruflicher Orientierung, Bewerbung, Vorstellungsgesprächen. Auch in Berlin dreht sich das Bewerbungskarussell schneller, der Arbeitsmarkt verschiebt sich (sehr langsam) in Richtung Bewerbermarkt. Im Dezember 2014 gab es mit 10,5% fast ein Prozent weniger Arbeitslose als ein Jahr zuvor! Trotzdem bleibt es für den Suchenden eine Herausforderung, die gut geplant sein muss – mit Rückschlägen ist zu rechnen, Beharrlichkeit zahlt sich aus! Eine einfache, bekannte Formel für die Definition von Zielen ist S M A R T, die für spezifisch, messbar, akzeptiert/attraktiv, realistisch, terminiert steht. Ich stelle Ihnen hier einige wichtige Aspekte des „wohldefinierten Ziels“ vor, die auf den Psychotherapeuten Steve de Shazer zurückgehen. Diese Aspekte führen zu mehr Reflexion und Wirksamkeit. Zunächst stellt sich die Frage, aus welchen Gründen Sie sich etwas vornehmen. Wenn Sie z.B. eine Gehaltserhöhung anstreben, ist es ein Unterschied, ob Sie das Geld für einen konkreten Zweck brauchen, für die Erhöhung des eigenen Selbstwertgefühls oder weil Sie damit eine Anerkennung durch Ihren Chef verbinden. Wenn Sie Ihre Networking-Fähigkeiten verbessern wollen, haben Sie vielleicht einen Jobwechsel vor, wollen Ihre Geschäftsidee verkaufen oder einfach...

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